Der beste Bruder der Welt – Es wird Zeit

Es wird Zeit

Phineas träumte, dass alles wieder gut war. Eingerollt lag er gleichmäßig atmend auf der Seite, ein Kissen im Arm, auf dem Perry es sich bequem gemacht hatte. Doch er konnte keine Entspannung in den Tag retten. Murrend wälzte er sich hin und her und versuchte den Traum festzuhalten.
  Im selben Moment polterte es im Flur. Eine Sekunde später wurde die Tür aufgerissen und ein greller Lichtstrahl flutete ihm entgegen. Hmm? Was? Geblendet tastete er nach dem Handy. Es war kurz vor 3. Ächzend setzte er sich auf und blickte mit zusammengekniffenen Augen dem Schatten entgegen, der in sein Zimmer wankte.
  Ferb schien ihn gar nicht zu bemerken. Unverständliches murmelnd kam er näher und schmiss sich mit Jeans und T-Shirt auf das Bett, sodass Phineas durchgeschüttelt wurde. Natürlich, da war Alkohol im Spiel.
  Er versuchte, den Eindringling herunterzuschieben. Doch Ferb war zu schwer. Phineas wollte ihn nicht in seiner Nähe haben, wollte ihn nicht berühren müssen! Es war schon schlimm genug, dass er ihn jeden Tag sehen musste, nachts stand ihm doch Ruhe zu! Wütend schlug er auf den schweren Körper ein, der drohte einzuschlafen.
  „Geh ich dein Zimmer!“, sagte er entschlossen, während seine Fäuste auf den Rücken prasselten. Sein Bruder drehte sich wie in Zeitlupe und drückte ihn dabei auf die hinterste Kante. Ein verschlafener Blick fand in den Fäusten den Grund für die Unannehmlichkeiten, doch Ferb konnte die flinken Handgelenke nicht greifen. Nein, ich will ihn nicht ansehen müssen! Er starrte in das Licht, das weiterhin durch den Türrahmen zu ihnen drang. Als Ferb noch näher kam, floh er aus dem Bett. Nun stand er etwas zittrig vor dem riesigen Osterinselkopf, welcher die linke Seite neben seinem Bett fast komplett einnahm.
  „Ich lege mich in dein Bett, wenn du nicht verschwindest“, sagte er weniger energisch als er beabsichtigt hatte und stapfte ein paar Schritte in Richtung des Flurs, dann wieder zurück zum Bett. An die Geheimtür wollte er Ferb im Augenblick nicht erinnern. Außerdem musste jemand das Licht ausmachen, bevor das ganze Haus erwachte. Scheinbar erreichten seine Worte den anderen nicht.
  „Bitte, ich will einfach nur schlafen.“ Phineas‘ Augen wurden feucht. Ein letztes Mal zog er am anderen und gab schließlich auf. Er schnappte sich sein Handy und ging in den Flur, doch statt Ferbs Zimmer zu betreten, entschied er sich für die Schlafcouch, die Candace sowieso kaum benutzte. Die restliche Nacht schlief er so grauenhaft, dass er fast froh war als es Zeit zum Aufstehen war.

Wie macht man mit der perfekten Freundin Schluss? Wie beendet man es im Guten, ohne, dass zwei Leben komplett zerstört werden? War er in der Lage, ihr die Wahrheit zu sagen? Was konnte er tun, damit es nicht in einer Katastrophe endete? Würde sie verstehen, dass es auch ihn schmerzte? Verletzte? Er brauchte einen Neuanfang, musste damit beginnen, sich um sich selbst zu kümmern. Egal, wie schwer es werden würde. Er war so in Gedanken, dass er gar nicht merkte, wie er vor sich hinmurmelte. Buford, mit dem er die Freistunde verbrachte, sah ihn schief an.
  „Du wirst immer komischer, Spitznase.“ Scheiße, ich kann es nicht mehr verbergen. Er wusste, dass auch Isabella vorhin etwas bemerkt hatte. Wenn doch nur schon nach der Schule wäre. Wenn ich es nur schon hinter mir hätte … Ihre Gegenwart war die reinste Hölle, von Ferbs ganz zu schweigen. Sein Bruder benahm sich erschreckend normal, so als wäre dieses katastrophale Wochenende nie passiert, während Isabella ihn kaum aus den Augen ließ. In dem Versuch sich nichts anmerken zu lassen, schwanke er von einem falschen Lächeln zum nächsten.
  „Du machst es schon wieder.“ Buford schob den Comic, den er las, von sich weg und verschränkte skeptisch die Arme. „Was für Ideen schwirren in deinem Kopf rum? Möchtest du mich erhellen, wenn du mir schon die Konzentration klaust?“
  Buford die Konzentration zu stehlen, war natürlich viel einfacher, als er zugab. Er war manchmal wie ein junger Welpe. Hastig entschuldigte sich Phineas und blätterte in seinen Hausaufgaben. So oft wie heute hatte er sich wahrscheinlich in seinem Leben nicht verrechnet. Ich muss nur die Schule hinter mich bringen.
  Buford gähnte und sagte währenddessen: „Ich hasse Montage. Weißt du mein Wochenende war so schön. Und dann Montag, bähm! Schule, früh aufstehen, Lernen!“ Er schüttelte sich als hätte er etwas Ekliges gegessen.
Bitte lass uns nicht über das Wochenende reden! Phineas nickte, ohne aufzusehen. Als wäre er ein ganz normaler Teenager, der nicht gut drauf war, weil es eben Montag war. Er sah auf die Uhr und seufzte. Es war noch etwas bis zur Mittagspause. Die Zeit schritt heute voran wie Gummi. Er fühlte sich unendlich müde. Zum hundertsten Mal malte er sich aus, wie er am Abend am Fenster sitzend auf Isabella warten würde. Um dann mit klopfendem Herzen zu ihr rüberzugehen und ihr die ganze Wahrheit zu gestehen. Wartete danach Erleichterung?
  Er schaffte keine weitere Aufgabe mehr. Auch die Mittagspause war Folter. Wie er nur einen Bissen herunterbekam, wusste er später nicht mehr und die letzten Stunden zogen sich zunehmend. Neben Isabella zu sitzen und zu lächeln, war genauso schmerzhaft, wie neben Ferb zu sein und es nicht zu tun. Jede Sekunde war er darauf bedacht, den jeweils anderen nicht zu berühren.
  Phineas verabschiedete sich von niemandem als er entschied, den Kunst und Musik Club zu schwänzen. Zu seinem Glück saß kein Bekannter im früheren Bus, obwohl ein paar jüngere ihn blöd angrinsten. Manchmal war es ein Nachteil, dass jeder wusste wer er war. Das ist alles so scheiße! Ich war mal glücklich! Er sackte im Sitz zusammen und versuchte, nicht zu weinen. Ich werde ihr das Herz brechen.
  Wann konnte er endlich an sich denken? Er war wie eine Blume, die man an der Wurzel herausgerissen hatte. Wo er als nächstes landen würde, war ein Rätsel. Isabella war nicht nur irgendeine Freundin! Sie hatten so viel Zeit miteinander verbracht, unzählige Erinnerungen an Sommer. Ich habe die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren.

Die Couch fühlte sich hart und unbequem an, egal wie Phineas sich setzte. Ohne wirklich hinzuschauen, tippte er lustlos auf dem Handy herum, immer wieder aus dem Fenster schielend. Seine Mutter war in der Küche und kochte irgendwas. Isabella war immer noch nicht zu Hause. Oder hatte er sie doch verpasst? Vielleicht hatte er eine Sekunde zu lange die Straße aus den Augen gelassen! Sollte er aufstehen und zum Fenster gehen? Nein, das hast du schon drei Mal gemacht! Mom hält dich noch für verrückt!
  Deutlich hörbar fuhr ein Auto in die Straße ein und wurde langsamer. Shit, shit, shit! Er reckte den Hals, um mehr erkennen zu können. Ist sie das? Eine Tür wurde zugeschlagen und einen Augenblick später war es Ferb, der hereinkam, während das Fahrzeug den Weg fortsetzte. Phineas vergrub sich tiefer im Polster und tat so, als wäre er zu hundert Prozent mit dem Handy beschäftigt.
  Sein Bruder warf die Sporttasche in die Ecke und joggte die Treppe hoch.
  „Ferb, kommst du mal?“ Ihre Mutter hatte den Kopf aus der Küche gesteckt und dem Neuankömmling hinterhergerufen. Phineas kam nicht umhin, sich kurz zu fragen, ob Ferb in Schwierigkeiten war. Aber schon fuhr das nächste Auto vorbei und diesmal sprang er auf. Der Wagen änderte seine Geschwindigkeit nicht und verschwand bald hinter der nächsten Ecke. Wo bleibt sie denn? Phineas sah zum wiederholten Mal auf die Uhr. Die Sonne war bereits weit in den Westen gewandert. Er lief am Fenster auf und ab. Diesmal war er sicher gewesen, dass sie es hätte sein müssen. Seine Nase berührte das Glas beim nächsten Auto, das von einem weiteren verfolgt wurde. Nichts.
  Er ließ sich wieder auf die Couch fallen, öffnete sinnlos Apps und schloss sie wieder. Seine Galerie bestand zum größten Teil aus Fotos, die ihm Isabella geschickt hatte. Was werde ich damit anstellen? Behält oder löscht man solche Bilder? Selbst im jetzigen Augenblick war es unerträglich, das fröhliche Lächeln in der Vorschau zu sehen. Er starrte darauf, überwältigt von den eigenen Emotionen.
  Ferb kam umgezogen die Treppe wieder heruntergelaufen. Er schnappte sich Lawrence Autoschlüssel und war schon aus der Tür, als ein weiterer Ruf aus der Küche kam: „Wo willst du hin?“
  Phineas hätte ihr sagen können, dass Ferb Kopfhörer aufhatte und sie garantiert nicht hörte, aber durch die geöffnete Tür sah er ein pinkes Auto kommen. Er hatte das Gefühl, in diesem Moment beinah den Verstand zu verlieren, so sehr kämpfte er gegen den inneren Drang wegzulaufen. Ihre Mutter war im Raum. Sie versuchte, Ferb zu erwischen, aber ein flüchtiger Blick auf ihren anderen Sohn, ließ sie jedoch stocken.
  „Was ist los?“, fragte sie erschrocken. Phineas konnte sein Gesicht nicht wahren. Nicht vor seiner Mutter. Er wusste, dass sie es sah und versuchte trotzdem, die feucht werdenden Augen zu verdecken. Er war zu seinen Schuhen gehastet. Ferb, der die Haustür offengelassen hatte, starte den Wagen.
  „Ich muss gehen“, presste Phineas hervor. Die warme Hand auf seiner Schulter bot keine Erleichterung. Er war enttarnt. Sich loszumachen war schwerer, als stolpernd über die Schwelle zu treten.
  So Vieles geschah gleichzeitig. Ferbs Blick traf beim Ausparken Phineas‘ und darin stand geschrieben, was er gleich tun würde. Isabella winkte lächelnd durch die Scheibe und wartete, sodass Ferb besser ausparken konnte. Doch dieser hielt inne, getroffen von Phineas geballter Trauer, die an die Oberfläche schoss. Dieser drehte sich viel zu langsam, um lebendig zu wirken, zu seiner Mutter.
  „Ich werde Schluss machen.“ Seine Stimme nur ein gebrochenes Flüstern. Ferb parkte aus und Isabella ein. Phineas war in der Mitte der Straße, da bemerkte er einen Schatten hinter dem Glas. Nein. Linda schloss die Tür. Seine Füße berührten den Bordstein. Aus dem Augenwinkel sah er Ferb davonfahren. Isabella stieg mit zwei weiteren Mädchen aus dem Auto.
  Abrupt drehte er sich weg. Sie darf mich so nicht sehen! Was mache ich denn jetzt??? Natürlich kam sie auf ihn zu. Ich kann nicht! Ich kann nicht lächeln! Das ist zu viel!
  „Geht schon mal rein.“ Isabella warf ihren Freundinnen den Schlüssel zu. Reiß dich zusammen! Das erzwungene Lächeln ließ etwas in ihm brechen. Verlegen drehte er sich zurück. Seine Mimik eine schauspielerische Meisterleistung.
  „Ich hatte gehofft, dass du Zeit hast.“ Sein Mund war trocken wie eine Wüste.
  „Ohh, du wolltest mich überraschen?“ Phineas holte Luft.
  „Ähm…“, aber er fand sich in einer Umarmung, ehe er sprechen konnte.
  „Tut mir leid, dass ich nicht kann.“ Isabella hatte ihn losgelassen. Steif stand er da und konnte nicht verhindern, Enttäuschung durch seine Maske schimmern zu lassen.
  „Soll ich die Mädels nach Hause schicken?“, fragte sie ernsthaft.
  „Nein. Nein.“ Es war nicht gesund, was Isabella alles für sein Wohlsein tun würde. Es war Zeit, dass sie mal an sich dachte! Phineas nahm ihre Hände und schüttelte den Kopf. Wie er den anschließenden Kuss ertrug, wusste er nicht.
  „Morgen geht es vielleicht,“ rief sie ihm im Gehen hinterher. Bildete er sich das ein oder hatte der letzte Satz besorgt geklungen?
  Traurig sah Phineas dem wippenden schwarzen Haar nach. Was habe ich mir nur gedacht? Ich kenne doch den Zeitplan eines Fireside Girls. Er wusste, es war eine Kurzschlussreaktion und er fühlte sich nicht besser es zu tun, aber so schnell er konnte rannte er davon. Erst eine Sekunde später merkte er, dass er Ferb hinterlief. Er trat auf den Bürgersteig und rief ihn an.
  „Bist du schon weit? Kannst du mich mit in die Stadt nehmen?“
  „Du konntest es nicht tun.“ Es war mehr Feststellung, als eine Frage. Ferbs Ton offenbarte keine Gefühlsregung.
  „Bitte,“ stammelte Phineas.
  Ferb war schnell bei ihm, so schnell, dass er unmöglich die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten hatte. Sobald Phineas auf dem Beifahrersitz saß, nahm das drückende Gefühl auf seiner Brust zu. Er rekapitulierte die letzten Momente immer und immer wieder. Hatte er seine Chance vertan? Hätte er sie zum Gespräch drängen sollen, dort vor dem Haus?
  „Ich kann dich am Bahnhof rauslassen, hab noch was vor.“ Phineas nickte und für den Rest der Fahrt schwiegen die Teenager.

Mit schweren Schritten ging er in Richtung Rohrbruch. Einsamkeit treibt Menschen zu seltsamen Dingen, dachte er. Phineas Flynn hatte so viele Freunde, verteilt über die ganze Welt. Trotzdem war er allein.
  „Ich bin so armselig“, sagte er zu sich selbst, als er in den rauchverpesteten Raum trat. Direkt erkannte er einige Gesichter von Samstag, die ihn nicht freundlicher musterten. Da war die Tür ins Bad. Dort hatte er Ferbs Lippen zum ersten Mal gespürt. Und sicherlich zum letzte Mal. Der Tisch, an dem sie gesessen hatten, zog ihn wie magisch an, aber er bewegte sich zur Bar. Noch war wenig los.
  „Du schon wieder!“, begrüßte die Bardame ihn schnippisch. Verlegen schob Phineas sich auf den Hocker. Er hatte nicht erwartet, sich an so viele Details zu erinnern. Warum war er hier? Wollte er sich wirklich betrinken, an einem Schultag? Suchte er Vergnügen oder nur Ablenkung? Jemanden, mit dem er reden konnte? Für einige Zeit bestellte er nichts und er wurde auch nicht gefragt.
  „Flechter ist nicht hier.“ Illas kratzige Stimme riss ihn aus den Gedanken. Sie beobachtete seine Reaktion ganz genau, während sie so tat, als würde sie sich auf das Zapfen konzentrieren. Phineas musste schmunzeln.
  „Ich suche auch nicht nach ihm.“ Er konnte nicht verhindern, belustigt zu klingen.
  „Er nimmt sowieso selten einen zweimal.“ Jetzt klang sie üblich herablassend. „Hier, für dich. Jed aufs Haus.“ Sie stellte ihm ein schlecht gezapftes Bier hin, welches Phineas dennoch dankend annahm und den Schaum trank. 
  Anderthalb Stunden später war er angeheitert, aber seine Gefühle schwappten bloß mehr an die Oberfläche. Manchmal glaubte er, er müsse weinen, doch die Tränen waren längst aufgebraucht. Er war in einer verwischten Welt. Stolpernd, schwankend, suchend bahnte er sich einen Weg.
  Als er von der Toilette kam, hielt ihn eine fremde Hand am Arm fest. Phineas‘ trübe Augen trafen die eines jungen Mannes mit asiatischen Wurzeln. Der andere schenkte ihm ein strahlendes Lächeln.
  „Du siehst so allein aus, Junge mit dem Feuerfuchshaar.“ Phineas setzte sich. Der andere trug ein gestreiftes Shirt, das so eng anlag, dass man sehen konnte wie gut er trainiert war. Es war hier so einfach, die reale Welt hinter sich zu lassen.
  „Möchtest du etwas trinken?“
  „Das gleiche, das du hast,“ antwortete Phineas flirtend. Er war nicht nervös, nicht mehr. Während er den umwerfenden Körper gegenüber studierte, biss er sich auf die Lippe. Ihm gefiel, was er sah. Zwei scharfe Schnäpse später, waren die beiden dichter aneinandergerückt.
  „Und, wie kommt es, dass du heute hier bist?“
  „Oh“, Phineas musste kichern. Irgendwie war das Ganze zum Lachen. „Ich habe versucht, mit meiner Freundin Schluss zu machen, aber sie hatte nicht einmal dafür Zeit.“ Es war viel zu einfach, es als Isabellas Schuld darzustellen.
  „Auf all die armen Frauen, die sich in uns verlieben!“ Sie stießen an und tranken.
  „Weißt du, meine Eltern erzählen mir immer von diesem Mädchen. Ich glaube sie wollen, dass ich sie heirate. Ich hab keine Ahnung was los ist, wenn sie merken, dass das nie passieren wird.“ Das kann ich sehr gut verstehen.
  „Bis du öfter hier?“, fragte Phineas.
  „Zum zweiten Mal.“
  „Hey, ich auch!“ Ungewollt laut hatte er den Satz ausgerufen. Sie verloren sich gegenseitig im Lächeln des anderen. Plötzlich fanden sich ihre Münder aneinandergepresst. Phineas wurde hochgehoben und auf dem Tisch an die angrenzende Säule gedrückt. Ein überraschtes Stöhnen entfuhr ihm. Tausend kleine Küsse erhitzten seinen Hals und wanderten wieder zu seinen Lippen.
  Ihm wurde klar, dass er nicht mal den Namen des anderen wusste, aber Namen waren im Augenblick vollkommen egal. Es spielte auch keine Rolle, dass der halbe Raum sie beobachten konnte. Wichtig war nur, dass er so Beruhigung fand.
  Dabei übersah er das junge braunhaarige Mädchen mit dem Telefon. Ohne die Jungs aus den Augen zu lassen, wählte sie einen Kontakt aus.
  „Hey Isabella, hier ist Adyson. Da ist etwas, das du sehen solltest.“

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