Schreibexperimente

Zu diesem bilderintensiven Text habe ich mich durch Songtexten inspirieren lassen. Er ist spontan an einem kühlen Februarmorgen entstanden und ist bewusst melancholisch gehalten. Mein erster Text nach langer Winterpause.


Im Sommer 2020 entstand dieser Text im Zuge eines Kreativen Schreiben Kurses. Der vorgegebene erste Satz entstammt Kafkas kleinem Prosatext „Gibs auf“. Ich selbst habe versucht, eine „Groteske“ nach dem Vorbild Salomo Friedlaenders daraus zu machen.
„Leben und Sterben“ erzählt von einem alten Mann, der sich in den Kopf gesetzt hat, über den eigenen Tod zu entscheiden, bis er schließlich mit sich selbst allein ist.


In Gedenken an meine verstorbene Großmutter.


Ein kurzer Text, der bewusst mit Wiederholungen spielt. Ein verzweifeltes Ich droht mehr und mehr dem Wahnsinn zu verfallen, als es sich von Worten verfolgt sieht. Auch im Zuge des Kreativen Schreiben Kurses entstanden, habe ich den vorgegebenen Satz diesmal zum Thema der Geschichte gemacht.


Was geschieht, wenn man versucht auf einen letzten Satz hinzuschreiben? Kann sich daraus eine Geschichte entwickeln, obwohl das Ende bereits vorgegeben ist? „Briefe“ ist solch ein Experiment. Darin bekommt die angehende Krankenpflegerin Molly einen Brief, der ihr Leben verändern wird.


Nach dem Tod der Mutter muss der älteste Sohn Mitverantwortung für die jüngeren Geschwister übernehmen. Eine Aufgabe, die ihn an seine menschlichen Grenzen bringt, schließlich bleibt keine Zeit für die eigene Trauer. (unvollendet)