
Warum Fanfictions?
Fangeschichten zu bereits existierenden Charakteren oder Plots sind ein schwieriges Thema. Viele belächeln diese Form des Schreibens, weil sie sie nicht ernst nehmen oder als Schund abtun. Und ich verstehe das. Schließlich kann jeder einen Account erstellen und veröffentlichen, was er möchte, ohne eine eigene Idee zu haben. Dabei könnte zwangsweise Texte schwankender Qualität entstehen. Dennoch bewundere ich jeden, der den Mut hat, den Stift (oder modern: die Tastatur) in die Hand zu nehmen und sich dadurch selbst zu verwirklichen. Wieso sollte eine Geschichte weniger wert sein, weil sie sich die Inspiration bei etwas bereits Bestehendem holt? Auf der Welt gibt es unzählige literarische Kosmen, etwas vollkommen Neues zu schaffen, erscheint mir ohnehin unmöglich.
Ich persönlich mag vor allem die Was-wäre-wenn–Gedankenexperimente: Wie könnte eine Szene weitergehen? Was mag die Figur dabei gedacht haben? Etc. So vieles kann anders laufen, bei der kleinsten Veränderung.
Meine eigenen Fanfictions können ohne Wissen der jeweiligen Fandoms gelesen werden, aber entfalten ihr volles Potential erst durch das Verstehen der Anspielungen.
Alle Texte sind ebenfalls auf Fanfiktion.de zu lesen und werden hier (leicht überarbeitet) nach und nach hochgeladen. Vor allem auf diesem Blog freue ich mich sehr über Kommentare.

Meine Geschichten
Krähenherz
„Lucanis“, sage ich sanft und drehe ihn zu mir. Sein Gesichtsausdruck bricht mir das Herz. „Wir haben uns darauf geeinigt, nach einer Lösung zu suchen, und alle waren einverstanden, dass Ihr bei uns bleibt. Ich habe es nicht bereut.“ Meine Hand hat sich auf seine Wange gelegt. „Habe ich Euch jemals anders behandelt?“
Die Geschichte von Rook und Lucanis im Dragon Age Universum geht weiter.
Die Vorratskammer
Seit dem gemeinsamen Kaffeetrinken hat sich Lucanis in Rooks Gedanken geschlichen. Eine Nebensächlichkeit, eine Schwärmerei, für die unter den aktuellen Umständen keine Zeit sein sollte. Doch immer wieder zieht es hen an diesen einen Ort. Eine Geschichte über Unsicherheit, Gefühle und das Warten in der Welt von Dragon Age.
Acht Monate
Lionel Welsh ist neu in Hogwarts und steckt bereits Mitten in seinem eigenen Abenteuer. Immer wieder trifft er auf den eigenwilligen Mitschüler Amit Thakkar. Während die Monate schwinden, verändert sich auch ihre Beziehung mit jedem Aufeinandertreffen. Eine gemütliche Romanze im Harry Potter/Hogwarts Legacy Fandom.
Was danach geschah
2015 habe ich sehr intensiv die Serie „Criminal Minds“ geschaut und wie es mir häufig passiert, haben mich die Gedanken daran nicht mehr losgelassen, sodass ich auch davon träumte. Aus einem solchen Traum ist diese Geschichte entstanden. Sie ist der erste Text, den ich je veröffentlicht habe. Das hat mich damals mehr Mut gekostet, als jetzt diesen Blog zu starten.
Die Fanfiktion ist aus der Perspektive einer Überlebenden, die sich nach einem Angriff im Krankenhaus wiederfindet und plötzlich die einzige Zeugin in einem Mordfall ist. Kann sie das Erlebte irgendwie hinter sich lassen? Und wie wird sie damit fertig, dass ihr der junge Agent Dr. Reid nicht mehr aus dem Kopf geht?
Der beste Bruder der Welt
Das Leben des siebzehnjährigen Phineas ist nahezu perfekt, immerhin ist er mit der wunderschönen Isabella zusammen, hat eine liebevolle Familie und eine großartige Zukunft in Aussicht. Als er jedoch eines Morgens aus einem Traum erwacht, der ihn in seinen grundlegenden Überzeugungen verunsichert, beginnt sich eine neue Seite zu formen, die seine perfekte Welt bröckeln lässt.
Die Geschichte setzt sich mit Sexualität, Liebe und Freundschaft auseinander und hebt die Kinderserie „Phineas und Ferb“ damit in erwachsene Sphären.
Der Fremde aus einer anderen Dimension
Ein kurzer Text, der sich an das Spiel „Trüberbrook“ anlehnt. Der junge Physiker Hans Tannhauser erzählt eine Geschichte über Abenteuer und eine Liebe, die die Grenzen unserer Welt sprengt.
In ihren Augen nichts als Kälte
Mit dieser Geschichte kehre ich in das „Criminal Minds“ Fandom zurück. Sie kann ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden.
Liza kennt die Kälte nur zu gut, denn längst ist sie Teil davon geworden. Ein plötzlicher Verlust könnte die schutzspendenden, mühevoll aufgebauten Mauern weiter verhärten oder sie endgültig zum Einsturz bringen. Doch wer soll die alleinerziehende Frau noch auffangen, wenn sie erst einmal gebrochen ist? Den hilfsbereiten Agent Morgan kann sie jedenfalls von der ersten Sekunde an nicht wirklich leiden.