Acht Monate – Dezember

4. Dezember

An diesem bitterkalten Tag fiel ein feiner unsichtbarer Regen, der die Ländereien in eine Eisfläche verwandelte. Lionel saß auf der Bettkante und zog ein Paar dicken grauen Strümpfe über die Waden, während die graue Eule ungeduldig mit dem Schnabel klackerte. Vorsichtig löste er den Brief von ihrem Bein und legte ihn zu dem mittlerweile kleinen Stapel Nachrichten. Auch ohne sie zu öffnen, wusste er was darinstand. Es tue ihnen schrecklich leid, aber seine Eltern könnten leider nicht mit ihm Weihnachten feiern, weil sie sonst wohin eine dringend benötigte Reise unternehmen würden. Wie die letzten Jahre auch. Immerhin werde ich dieses Jahr nicht mit Tante Alisa verbringen müssen. Er schauderte bei der Erinnerung an ihr „stimmungsvolles“ Klavierspiel.
  Die anderen Jungen aus dem Schlafsaal würden bald über die Ferien nach Hause fahren. Er fragte sich, ob ansonsten viele blieben. Weihnachten hatten schließlich für die meisten einen hohen Stellenwert. Nicht in meiner Familie.
  Er war spät fürs Frühstück, weil er wieder schlecht geschlafen hatte. Das letzte Gespräch mit den Hütern ließ ihn nicht mehr los. Wie sollte er es ungesehen in das Büro des Schulleiters schaffen? Seit er zum dritten Mal nachts außerhalb des Bettes erwischt wurde, da er es nicht mehr rechtzeitig ins Schloss geschafft hatte, schien auch Mrs. Weasley ihn nicht mehr aus den Augen zu lassen. Das Spinnenweben putzen im Glockenturm war allerdings eine eher harmlose Strafaufgabe gewesen.
  Auf dem Weg zur großen Halle lief er an einer Gruppe Slytherins vorbei und musste augenblicklich an Sebastian denken. Seit ihrem Streit hatten sie kein Wort mehr gewechselt und langsam vermisste er seinen Freund. Würde er doch endlich zur Vernunft kommen! Lionel hasste dieses scharfe Schweigen. Wieso konnten sie nicht einfach wieder zusammen in der Krypta Zauber üben und gemeinsam lachen? Mit Sebastian war es aktuell ständig Drama – aber was sollte er machen? Nach dem Desaster mit Amit war er froh jemanden zu haben, der mit ihm Zeit verbringen wollte. Und Sebastian konnte ein guter Zuhörer sein, fast hätte er ihm von seinen Gefühlen für Amit erzählt, am Ende hatte er sich dann doch nicht getraut. Im Endeffekt war er froh. Der andere hatte sich nicht gerade als tolerant erwiesen, so sehr er sich auch wünschte, dass es anders war.
  Gähnend verließ Lionel den Geschichte der Zauberei Klassenraum. Er konnte sich jetzt schon kaum an die Stunde erinnern, den müden Augen der anderen zufolge ging es ihnen nicht anders. In Gedanken folgte er der Menge eine Weile bis zum Verwandlungsinnenhof. Der Regen war so eisig, dass sich alle unter den überdachten Gang quetschten. Er sah die Büsche sich selbst schneiden, wich den aus den Klassenräumen strömenden Mitschülern und Mitschülerinnen aus und sprintete schließlich durch den matschigen Schnee in den Verteidigung gegen die dunklen Künste Turm. Trotz stechender Seiten joggte er die Treppen hinauf, um sich irgendwie warm zu halten.
  „Dieser Amit lernt jetzt schon für die ZAGs, kein Wunder, dass er keine Freunde hat.“
  Lionel versteinerte, die Hände zu Fäusten geballt. Er konnte das Mädchen noch nicht sehen, das gesprochen hatte. Drei Mal atmete er tief durch bevor er erhobenen Hauptes am Erker vorbei ging. Aus dem Augenwinkel sah er wie die Gruppe die Köpfe zusammengesteckt hatten und kicherten. Reg dich nicht auf, sie sind es nicht wert!
  Anstatt hinter dem Astronomie-Pavillon die Treppen zu nehmen, ging er ein paar Schritte nach links zu einer rot-braunen Katze mit gelben Augen, die herzzerreißend in seine Richtung miaute.
  „Dein Fell hat genau die Farbe meiner Haare“, flüsterte er ihr zu, während sie um seine Beine strich. Einen Moment beugte er sich zu ihr und streichelte den kleinen Kopf, der sich fest in die Hand schmiegte. Sein Ärger verringerte sich beträchtlich.
 Dann nahm er eine Bewegung wahr. Gerade wollte er sich aufrichten, da hörte er das Schluchzen. Es war ein kehliger, kurzer Laut, der abrupt stoppte. Vorsichtig näherte er sich der mysteriösen Tür mit den vergoldeten Tierwesen im Rahmen. Da war es wieder! Sollte er etwas rufen? Noch nie hatte er eine dieser Türen geöffnet gesehen, doch diese war nur angelehnt. Kurz warf er einen Blick über die Schulter, doch niemand schien auf ihn zu achten. Dann trat er ein.
  Dahinter begrüßten ihn drei verschiedene bronzene Testralfiguren und ein paar Holztruhen. Fast hätte er die am Rand kauernde Gestalt nicht gesehen, hätte sie nicht einen erschrockenen Laut von sich gegeben.
  „Amit!“ Mit einem Wink seines Zauberstabs ließ er die Tür zufallen und eilte zu ihm.
  „Ich weine nicht“, krächzte die Gestalt und wischte sich zwei Mal mit dem Ärmel über das nasse Gesicht. Vor mir brauchst du dich nicht zu schämen!
 „Waren das diese Mädchen draußen?“ Die Wut war mit ganzer Stärke zurück. Fast wäre er augenblicklich aufgestanden, um ihnen ein paar wunderschöne Flüche auf den Hals zu hetzen.
 „Weißt du, meistens machen mir die Sprüche nichts aus. Aber heute …“ Er schluckte hörbar und schüttelte kraftlos den Kopf. Tränen tropften von seinen Wangen auf den Boden. Lionel kroch unaufgefordert näher und legte den Arm um die zitternden Schultern.
 „Sag mir Bescheid und ich verhexe sie so, dass sie es nie vergessen werden.“ Und er meinte es. All die schwarzmagischen Personen und Kobolde gegen die er gekämpft hatte, hatte nicht so eine intensive Ablehnung ausgelöst, wie er sie gerade fühlte.
  Wieder schüttelte Amit den Kopf. „Nein, es ist ok.“ Amits Stimme klang gefasster, doch er wich Lionels Blick aus.
  Offensichtlich war nichts ok, aber er widersprach ihm nicht. Sie mussten aus diesem Raum raus, bevor noch jemand bemerkte, dass die Tierwesentür offenstand und die Geheimnisse dahinter aufdecken wollte. Leise stand Lionel auf und prüfte, ob die Luft rein war. Die Menschenmengen nach dem Unterricht hatten sich aufgelöst, aber drei Schülerinnen standen am Tisch direkt gegenüber und er konnte weitere Personen miteinander reden hören. Es gab wohl nur einen Weg: mitten hindurch!
  „Vertraust du mir?“ Mit aller Kraft warf er Amit ein Lächeln zu und streckte ihm die Hand entgegen. Für seinen Geschmack dauerte es eine Sekunde zu lang bis der andere die Hand ergriff, doch er nahm sie. Er ließ kein weiteres Zögern zu. Kraftvoll stieß er die Tür auf und stolzierte, Amit dicht neben ihm, aus dem Raum heraus. Zuerst geschah nichts. Die Mädchengruppe war so ins Gespräch vertieft, dass sie die beiden nicht bemerkte, aber als die Tür in die Angeln fiel und die Kreidezeichnungen wiederauftauchten, lagen plötzlich mehrere Augenpaare auf ihnen. Lionel sah sie schon umringt werden, hörte die Fragen und Implikationen, doch er ließ nichts davon zu. Fest packte er Amits Arm und zog ihn weiter, einfach fort.
  Er nahm ihn mit, die Stufen hoch, um die Ecke am Tisch mit den Astronomie-Instrumenten vorbei, immer weiter und atmete erst durch als sie im Raum der Wünsche waren. Das Geräusch des apparierenden Hauselfen ließ ihn zusammenzucken. Er hatte nicht bemerkt, wie angespannt er war. Augenblicklich ließ er Amit los, der mit offenem Mund auf die lebensgroße Einhornstatue im Zentrum starrte. Besser ich gebe ihm einen Moment.
  Aber schon watschelte der Hauself auf sie zu. „Deek sieht, dass Mister Welsh jemanden mitgebracht hat. Deek freut sich immer Ihre Freunde kennenzulernen. Kann Deek etwas für die Herrschaften tun?“
Das ist jetzt nicht der beste Zeitpunkt. „Danke, im Moment nicht“, antwortete er steif und hoffe, dass die großen Augen sich schnell abwenden würden.
  „Ist dieser Raum gerade aus dem Nichts erschienen?“ Die geröteten Stellen in Amits Gesicht waren noch gut zu erkennen. Lionel hoffte inständig, dass der Raum der Wünsche nicht als unerträgliches Abenteuer zählte und der Ravenclaw augenblicklich umkehren würde.
  Gespielt locker stützte er sich auf den Pflanzentisch in dessen Topf gerade Malvenkraut wuchs und sagte: „Willkommen im Raum der Wünsche. Oder auch: Mein Studienzimmer.“
  Ohne einen Schritt näherzukommen, betrachtete Amit den rosa gestrichenen Tisch, die Ecke mit den Zaubertränken, die fliegenden Bücher an der Decke, den Webstuhl sowie die hölzerne Galerie. Und dann lächelte er. Das Eis war gebrochen.
  Lionels Herz machte einen Satz. „Komm ich zeige dir, wo du dich ausruhen kannst.“ Natürlich hätte er ihn auch herumführen und jedes Detail des Raumes erklären können, aber er fürchtete, ihn zu überfordern. Gemeinsam liefen sie die Stufen hinab und er fühlte den Drang, dennoch irgendetwas zu sagen. „Professor Weasley hat mir den Raum überlassen. Damit ich einen Ort habe, in Ruhe das Verpasste nachzuholen.“
  „Du willst damit sagen, dass du ganz alleine eine Venomosa Tentacula großgezogen hast?“ Amit lief mit gebührendem Abstand um den großen Topf herum. „Sie ist im perfekten Zustand!“
  Lionel zuckte mit den Schultern. „Ich kümmere mich gerne um die Pflanzen. Es ist … beruhigend.“ Bei diesen Worten wurden seine Wangen heiß.
  „Ein Duellmeister, exzellenter Zaubertrankbrauer und Flüsterer gefährlicher Pflanzen? Wieso um alles in der Welt bist du erst dieses Jahr nach Hogwarts gekommen? Oh, entschuldige, das ist zu persönlich.“
  „Hey.“ Er trat näher an den Ravenclaw heran. „Du darfst mich alles fragen. In meiner Nähe gibt es keine Sorgen, erinnerst du dich?“
  Zum ersten Mal an diesem Tag sah Amit ihm direkt ins Gesicht. Seine dunklen Augen hatten einen verträumten Ausdruck angenommen. „Ähm, also“, stammelte er und schaute rasch wieder auf den Boden.
  „Gut, setz dich erst mal. Du konntest noch gar nicht richtig durchatmen.“ Lionel führte ihn zu einem Paar hellblauer Sessel, die direkt am Fenster standen. Hinter ihnen kratzte eine magische Schreibfeder über das Papier. „Möchtest du etwas essen oder trinken? Ich bin sicher ich könnte ein paar Kesselkuchen auftreiben.“
  Dankbar ließ sich Amit in einen der Sessel fallen. „Hast du vielleicht Tee?“
 „Deek, kannst du uns zwei Tassen Minztee bringen?“, rief Lionel in den oberen Raum. Er war sich sicher, dass der Hauself lauschen würde. Er verstand die Antwort nicht, aber das unverwechselbare plop verriet ihm, dass Deek appariert war. Jetzt sind wir für einen Moment allein. Auf keinen Fall wollte er Amit bedrängen, aber immer wieder schlichen sich Gedanken in seinen Kopf. Gedanken darüber, wie es war, den anderen zu berühren, darüber, was sie in diesem Raum anstellen könnten.
  Lionel setzte sich auf den zweiten Sessel. Wieso hatte er kein Sofa beschworen? Die Lücke zwischen ihnen erschien ihm endlos. Amit hatte die Beine übereinandergeschlagen und blicke plötzlich wieder in sich gekehrt in Richtung des Fensters.
  „Ich habe fast fünfzehn Jahre als Squib gelebt“, brach Lionel das Schweigen. „Meine Mutter ist eine Hexe, aber mein Vater ein Muggel.“ Bisher hatte er mit niemandem so offen darüber gesprochen. „Ich glaube, dass meine Mutter deshalb immer enttäuscht von mir war, weil ich nicht so war wie sie. Manchmal hat sie sogar meinen Vater beschuldigt, als hätte sein Blut irgendeinen Einfluss darauf gehabt. Lächerlich!“ Er schuckte. „Keiner hat geglaubt, dass sich noch etwas ändern wird, aber dann geschahen im Sommer zunehmend seltsame Dinge, der Brief aus Hogwarts kam und jetzt, jetzt bin ich hier.“ Er machte eine ausladende Geste.
  „Tut mir leid wegen deiner Eltern.“
  „Und mir tut leid, dass du diese fiesen Sprüche ertragen musst.“
  Sie hatten sich beide vorgebeugt. Lionel fühlte die Luft knistern. Wann war der Platz zwischen den Sesseln so klein geworden? Einen Moment verlor er sich in diesen treuen Augen. Aber kein Moment wehrt ewig. Deek tauchte nur wenige Meter neben ihnen auf. Er balancierte ein Tablett mit zwei dampfenden Teetassen, einer Zuckerdose und bunten Mürbeteigkeksen. Gewohnt adrett verbeugte er sich und stellte das Tablett auf den niedrigen Tisch hinter ihnen, der in dem gleichen hellblau wie die Sessel gehalten war.
  „Darf es sonst noch etwas sein?“ Wie bat man einen von der Lehrerin geschickten Hauselfen um mehr Zeit mit einer potentiellen Liebschaft?
  „Deek, das ist wunderbar.“ Lionel hatte die Fähigkeit übertrieben freundlich zu sein, obwohl er nicht den Hauch einer Lust auf Konversation hatte, mit den Jahren perfektioniert. „Du kannst uns jetzt allein lassen“, fügte er sicherheitshalber hinzu. Erst als er hörte, wie der Hauself verschwand, brachte er Amit eine Tasse.
  „Danke. Nicht nur für den Tee, sondern für alles.“ Amit nahm einen Schluck und entspannte sichtlich. „Es ist nicht jeden Tag so schlimm. Aber wenn sie mir diese Dinge direkt ins Gesicht sagen … Sie haben ja Recht damit, dass ich seltsam bin. Ich bin nicht mutig oder gutaussehend so wie du!“ Gutaussehend?
  „Hör doch nicht auf sowas!“ Er war neben Amits Sessel stehengeblieben. „Ich weiß, dass es Leute gibt, die dich genauso mögen, wie du bist.“ Es musste auf einmal wärmer im Raum geworden sein, denn er spürte wieder Hitze in seinen Wangen.
  „Wer denn?“ Amit war ehrlich frustriert.
Muss ich es wirklich für dich ausbuchstabieren? Lionel wollte ihm die Hand auf die Schulter legen, ihm Mut zusprechen und ja, gleichzeitig wollte er die Gelegenheit nutzen, ihn zu streicheln, aber die Standuhr schlug zur vollen Stunde und ließ Amit aufspringen. Ein paar Spritzer Tee verteilten sich auf seinem Umhang.
  „So spät ist es schon? Wir müssen längst zum Unterricht!“ Innerhalb weniger Sekunden hatte er die Tasse auf den Tisch zurückgestellt und den halben Raum durchquert. Lionel folgte nicht.
  „Bist du sicher, dass du das möchtest?“, fragte er unter den Rändern seiner Halbglasbrille hindurch.
  Amit sah ihn entgeistert an. „Wir können doch nicht schwänzen! So fängt alles an. Zu Beginn ist es nur eine kleine Stunde und plötzlich, oh je, plötzlich wundert man sich über ein S!“
  „Hey, hey, Amit.“ Er hatte ihn eingeholt. „Ich bin mir sicher, dass du niemals ein S bekommen wirst. Nichts, das du machst, könnte je schrecklich sein.“ Er musste es jetzt tun, das war vielleicht seine letzte Chance. „Pass auf, wir trinken entspannt diesen Tee zu Ende und dann kannst du hingehen, wo du möchtest.“
  Sein Gegenüber wurde nervös. „Ich verstehe nicht, wieso du so nett zu mir bist.“
  Er atmete tief ein, suchte all den Mut, den er sonst so leicht parat hatte, und nahm sanft Amits Hände. „Ich bin dein Freund.“ Er trat näher, sodass kaum mehr Platz zwischen ihnen war und suchte die dunklen Augen. Hilfe, er schwitzte! Und sein Herz schlug so schnell, dass es drohte zu zerspringen.
  „Ich mag dich, verstehst du?“
Bitte, bitte sag irgendwas!
  Da waren tausende Emotionen im Gesicht des anderen, Verwirrung, Furcht, aber auch etwas unglaublich Sanftes. Wie in Zeitlupe befreite er seine Hand, nur um eine Strähne hinter Lionels Ohr zu streichen und dann auf seiner Wange zu verweilen. Nach einer Ewigkeit entfernte er die Hand und sah die Finger wie etwas Fremdes an.
  „Es fühlt sich an wie … wie Magie“, stellte er fest und lachte über die eigenen Worte.
  „Du hast wirklich keine Ahnung, wie süß du bist, oder?“ Entschlossen verschränkte er die Hände im Nacken des anderen und zog ihn so nah, dass nur noch ein dünnes Pergament dazwischen gepasst hätte.
  „Ist es in Ordnung, wenn…?“ Beim Sprechen berührten sich ihre Lippen bereits sanft und als Amit die letzten Millimeter überwand war es als hätte sie der Blitz getroffen. Nie hatte er etwas so Intensives gespürt. Ein Stöhnen entkam seiner Kehle, während die Schmetterlinge seinen ganzen Körper fluteten. Jedes Härchen stellte sich auf, die Haut so sensibel, wollte alles in sich aufnehmen, dieses Gefühl nie nie nie wieder loslassen. Plötzlich spürte er die feinen Finger an seinem Rücken, selbst krallte er sich in das weiche Haar. Überwältigt holte er kurz Luft, vergewisserte sich, dass es weiterhin in Ordnung war und drückte seine Lippen auf Amits. Und dann berührten sich ihre Zungen als wäre es das Natürlichste der Welt. Sie tanzten eng bis die Zähne aneinanderstießen und eine Pause erzwangen.
  Lionel fühlte sich so lebendig, vollkommen angekommen, genau wo er sein wollte. Er warf Amit ein verliebtes Lächeln zu und wurde mit einer langen Umarmung belohnt.

Hinterlasse einen Kommentar